Song for Marion

Der Autor/Regisseur Paul Andrew Williams nimmt eine anständige Idee und verwandelt sie in eine banalisierte Schnulze mit wenig Subtilität oder Überraschung.

Eine sehr fähige Besetzung überwindet weitgehend die konventionelle Handlung, aber der Filme ist lahm an einigen Stellen.

Überzeugen kann Arthur, die Verkörperung eines mürrischen alten Mannes. Er ist seiner Ehefrau Marion (Redgrave) ergeben, würde ihr aber niemals seine Gefühle ausdrücken oder ihr ein Lächeln schenken. Er kann James (Christopher Eccleston), den er eher als Taxidienst als als liebenden Sohn betrachtet, kaum ein freundliches Wort schenken.

Marion hat Krebs im Endstadium, ist aber entschlossen, weiterhin mit ihrem lebhaften Gemeinschaftschor unter der Leitung von Elizabeth (Gemma Arterton) aufzutreten.

Natürlich betrachtet Arthur diese alten Schlagersänger als nervig. Sie haben den Verdacht, dass er weinen wird und eine Träne zurückhält, bevor der Abspann rollt. Sentimentales Zeug, aber wenn ein kränkelnder Senior Schnulzenlieder singt, bekommt man schon einen Klumpen in den Hals.

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